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Vulkane ECUADORS
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Der Cotopaxi in Ecuador
Einführung

Strasse der Vulkane

Galapagos

Vulkanreisen
nach Ecuador


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Vulkane Ecuadors

Einführung

In dem kleinen Andenland mit seiner extrem abwechslungsreichen Natur und der bunten indianischen Kultur gibt es mehr als 50 teilweise sehr mächtige und bis zu 6000 Meter hohe Vulkane. Eine ganze Reihe dieser Vulkane vom tropischen Flachland bis ins alpine Hochland wartet ständig mit spektakulärer Aktivität auf.
Trekking ist in dem armen Land Ecuador nicht unbekannt, aber besonders zu den aktiven Vulkanen nach wie vor exotisch und oftmals ein richtiges Abenteuer. Sehr berühmt und touristisch gut erschlossen sind die zu Ecuador gehörenden Galapagos Inseln, die durch ihre Abgelegenheit eine einzigartige Vielzahl an endemischen Arten beherbergen. Das farbenfrohe quirlige Leben und kulturelle Reichtümer der kolonialen Epoche gibt es überall in Ecuador zu entdecken.


Rund um den Pazifik liegt der “Ring of Fire” mit rund zwei Dritteln aller überseeisch aktiven Vulkane. Das erklärt sich dadurch, dass die ozeanischen Platten des Pazifiks unter die angrenzenden Platten Amerikas und Asiens abtauchen. Neben der Gebirgsbildung entstehen tief im Erdmantel Aufschmelzungsprozesse, bei denen fließfähiges Material als Magma an die Erdoberfläche steigt und die Vulkane bildet, von denen derzeit 13 als aktiv klassifiziert sind. Anderen geologischen Ursprung haben die aktiven Vulkane des zu Ecuador gehörenden Galapagos Archipels. Diese jungen Inseln liegen über einem soge-annten “Hot Spot”, an dem sich heiße Gesteinsschmelze wie eine Lötlampe durch die ozeanische Erdplatte brennt.
Entgegen dem explosiven Vulkanismus des Festlandes, das von den Galapagos Inseln ca. 1000 km entfernt ist, tritt hier oftmals die Lava in ruhigen Flüssen aus und bildet flachere Schildvulkane. die Landmasse aller Inslen beträgt immerhin fast 8000 km².


Straße der Vulkane

Entlang der “Avenida des Volcanos”, wie man den zentralen Teil der panamerikanischen Straße zwischen Cordillera Real und Cordillera Occidental bezeichnet, bilden einige aktive Vulkane Wegmarkierungen in der hoch gelegenen Sierra.
Im Nordosten beginnend, liegen östlich neben der Cordillera Real der Reventador, dessen letzter großer Ausbruch mit starken Explosionen 1976 stattfand. Weiter südlich liegen der Sumaco und der seit 1934 stetig eruptierende Sangay. Wenn dieser 5230 m hohe Stratovulkan Sangay nicht so schwer zugänglich und oft in Wolken gehüllt wäre, würde er ein ausgezeichnetes Studienobjekt abgeben. Leider haben seine heftigen explosiven Ausbrüche schon einige Opfer gefordert, wie zuletzt 1996.
In der Cordillera Real findet man den aktiven Antisana und viel weiter südlich im Sangay-Nationalpark den 5023 Meter hohen Tungurahua. Ein zerstörerischer Ausbruch forderte 1925 einige Menschenleben, was sich mit der explosiven Aktivität, die 1999 einsetzte und bis ins neue Jahrtausend fortdauert, hoffentlich nicht wiederholt. In der Nähe des Tungurahua und am Rande des Sangay Nationalparks liegt die kleine und malerische Stadt Banos mit heißen Quellen, die zum Baden einladen.
Der Cotopaxi liegt auf dem Hochplateau, das sich zwischen den Kordilleren ausbreitet und mit 5897 m der höchste aktive Vulkan (letzter Ausbruch 1942) der Nordanden ist. Trotz seiner Höhe ist der klassisch geformte Vulkankegel mit seiner vergletscherten Spitze für geübte Bergsteiger eine technisch relativ einfache Aufgabe. Der ihn umgebende Nationalpark beherbergt eine Vielzahl von ausgefallenen Tieren und Pflanzen.
In der Cordillera Occidental befindet sich im Norden nahe der Stadt Otavalo der durch eine gewaltige Explosion vor ca. 3000 Jahren entstandene Krater Cuicocha. Dieser malerische Krater ist heute mit Wasser gefüllt. Keine 20 km nördlich von der Hauptstadt Quito liegt die riesige Kaldera Pululahua, in deren Mitte sich während der letzten Aktivitätsphase 445 v.C. ein Lavadom aufgebaut hat. Potentiell weitaus gefährlicher für die Millionenstadt Quito ist der 4784 m hohe Guagua Pichincha, der in den letzten Jahren sehr tätig war.
35 km westlich von Latacunga liegt die mit Wasser gefüllte Kraterlagune Quilotoa, wo sich zuletzt im 18 Jh. vernichtende Ausbrüche ereigneten. In der Nähe der Kraterlagune Quilotoa liegen kleine bunte Dörfer und die Aussichten auf die „Avenida des Volcanos“ ist herrlich. Das Hochland von Ecuador reizt überhaupt durch sein buntes quirliges Leben, zum Beispiel auf Indianermärkten und in den Straßen der kolonialen Altstädte. Am Rande des Hochlandes schließt sich der tropische Regenwald mit vielen exotischen Tieren und Pflanzen an.


Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009
Bilder von links: Ecuador 2009 (c)C. Weber

Artenvielfalt im Biotop Galapagos

Der Eingriff des Menschen muß nicht negativ sein. Aber leider ist er es zu oft, wie auch bei der Besiedlung des Galapagos Archipels. 300 Jahre nach der Entdeckung durch Tomás de Berlanga besuchte Charles Darwin 1835 diese Inselgruppe und studierte die durch Isolation so einzigartigen Lebensformen. Heute ist dieses empfindliche Ökosystem jedoch stark gefährdet und der Tourismus zurecht mit hohen Auflagen belegt.
Vor etwa 4 Millionen Jahren begann zuerst unterseeisch die Entstehung der südöstlichen Galapagosinseln. Durch die über dem “Hot-Spot” nach Südosten gleitende Nazca-Platte entstanden immer neue Inseln. Bestimmt wird die Wanderung der Nazca-Platte durch eine Spreizung des Ozeans zwischen Nazca-Platte und Cocos-Platte und der gleichzeitigen östlichen Wanderung auf die Küste Ecuadors zu. Gesteinsproben haben ergeben, dass die jüngsten Inseln (insgesamt gibt es 30 größere Inseln) im Nordwesten keine Million Jahre alt sind.
Die jüngsten Vulkanausbrüche haben stattgefunden: Darwin 1813; Santiago 1904; Pinta 1928; Alcedo 1953; Sierra Negra 1980; Wolf 1982; Marchena 1991; Cumbre 1995; Azul 1998. Zur Artenvielfalt gehören endemische Vogelarten bis hin zum Galapagospinguin, Landschildkröten, Echsen, Meeres- und Landleguane, Seelöwen, Robben, Haie, Rochen, Delphine und viele andere Tiere.


Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009
Bilder von links: Landgang Sierra Negra; Leute im Lavatunnel auf San Salvador; Anlandung bei Baltra (unser Boot im Hintergurnd); Ecuador 2009 (c)C. Weber
Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009
Bilder von links: Manta direkt vor dem Bug; Delphine; Pelikan / Ecuador 2009 (c)C. Weber
Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009 Ecuador (c)C. Weber 2009
Bilder von links: Hai auf Leuerstellung; Schildkröte im Vorbeiflug; alles ok bei Gordon Rock (-27m) 2009 (c)C. Weber

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