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ÄOLISCHE INSELN
Seiteninhalte:

Feuerwerk am Stromboli
Einführung

Stromboli

Lipari

Vulcano

Vulkanreisen nach Italien

Links
Vulkane Süd-Italiens

Die Äolischen Inseln

Dort befindet sich der in grandioser Natur gelegene und seit über 2000 Jahren fast permanent eruptierende Vulkan Stromboli. Wenn man sich im Dunkeln mit dem Schiff von Neapel der gleichnamigen Insel nähert, dann erblickt man das unglaublich eindringliche Szenario seiner rotglühenden Lavaauswürfe. Eine Besteigung des Vulkangipfels ist je nach Aktivität möglich, wobei man nicht außer Acht lassen sollte, daß sich immer wieder in Abständen von nur ein paar Monaten starke Explosionen aus den Gipfelkratern ereignet haben. Bei einem schweren Ausbruch wurden 1930 tonnenschwere Lavablöcke kilometerweit bis ins Meer geschleudert und hatte eine Emigrationswelle der Inselbevölkerung zur Folge. Dabei ist Stromboli sonst ein idyllisches und ruhiges Inselparadies für Naturliebhaber.
Die größte und lebendigste Insel des Archipels, Lipari, liegt ca. 35 km südwestlich von Stromboli und hat einige gut erhaltene Vulkane. In der jüngeren Nacheiszeit bis ins 6 Jahrhundert n. C. haben sich viele Obsidianergüsse abgelagert. Dieses vulkanische Glas war bei den Menschen im Neolitikum als Werkzeug oder Schmuck ebenso begehrt wie von der heutigen Schmuckindustrie.
Nur 600 Meter südlich von Lipari liegt die Insel Vulcano, die für ihre warmen Schlammquellen (baden erlaubt) bekannt ist und nach “Volcanus” – der römischen Sage nach der Gott des Feuers – benannt wurde. Daraus hat sich die allgemeine Bezeichnung Vulkan ergeben. Gleich neben den Schlammquellen erhebt sich der Vulkankomplex Fossa 2, der seinen letzten explosiven Ausbruch von 1888-1890 hatte. In seiner bis heute andauernden Ruhephase haben sich zahlreiche Fumarolen im Kraterbereich gebildet, um die sich leuchtend gelber Schwefel absetzt und die typisch fauligen Gerüche freisetzen. Nur mit einer schmalen Landbrücke, die durch Ausbrüche im 16. Jahrhundert entstand, ist der sehr junge Vulcanello mit der Inseli verbunden. Auch bei diesem Vulkan würde sich kein Vulkanologe über einen plötzlichen Beginn von explosiver Tätigkeit wundern.


STROMBOLI

blaue Stunde Ascheeruption am Stromboli Nur selten gibt es Lavaflüsse
Bootsausflug um die Insel Blaue Stunde Ausbruch vor dem Halbmond
Ein paar Bilder von der Inseln Stromboli, die auf unseren Italien-Reisen entstanden sind. Obere Reihe: Feuerwek bei Nacht, Ascheeruption und Lavaflüsse sind am Stromboli möglich. Unten: Start zur Bootsfahrt um die Insel; zur "Blauen Stunde" Halbmonduntergang hinter der Eruption (Bild von Hannelore Bungeroth).
Eruption bei Nacht Blaue Stunde am Stromboli ita
Bilder von Links, die auf unserer lezten Italien-Reisen entstanden sind: Stromboli mit Eruption bei Nacht; satt Tatigkeit; zur "Blauen Stunde"

LIPARI UND NACHBARINSELN

Die Äolischen Inseln werden auch als Liparische Inseln bezeichnet, da Lipari die Hauptinsel mit Sitz der Verwaltung ist. Das geologische Alter der Inseln ist sehr unterschiedlich und unabhängig von der Lage in dieser Inselkette.
Von West nach Ost betrachtet (Alter in Tausend Jahren): Alicudi (60), Filicudi (1.020), Salina (430), Lipari (156), Vulcano (120), Panarea (430), Stromboli (85), bzw. Strombolicchio (430)
Heliport Lipari Filmexpedition zu den Äolischen Inseln

Mit dem Heli von Lipari nach Stromboli ist sehr praktisch.
Mehr über unserer Film-Expeditionen nach Italien finden Sie hier!

(Ausschnitte im TV bei: ARD, "Abenteuer Erde" (E.W. Bauer), 12.03.2003)

VULCANO

Angekommen an der Fossa 2 Blick in den Krater Schwefelfelder
Der Krater Fossa 2 (letzter Ausbruch 1890) auf der Insel Vulcano bietet tolle Farbkontraste (von Links): Nach 400 m Aufstieg angekommen; Blick in den Krater (von Claudio Emmerich 2003; Blick über den Schwefel gen Lipari (von Hannelore Bungeroth) 2004.
Mit Gasmaske an der Fossa 2 Schwefel im Detail Blick von Vulcanello (c)Hoppenz
von Links (alle 2006): Mit Gasmake an der Fossa 2 ist die Beobachtung einfacher; gelb-oranger Schwefel im Detail; Blick vom Vulcanello zur Fossa 2 (c)von Rainer Hoppenz


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