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Vulkane MEXIKOS
Seiteninhalte:

Der Colima in Mexiko
Einführung

Ceboruco bis
San Martin


El Chichonal

Vulkanreisen
nach Mexiko


Links
Vulkane Mexikos

Einführung

Immer wieder bringen Medienberichte über die teils gewaltigen Ausbrüche mexikanischer Vulkane das Land mit dieser Naturgewalt in die Schlagzeilen. Richtig berühmt ist Mexiko aber durch seine Mayaruinen, die Traumstrände und den Kakteenschnaps Tequila geworden. Die vielen indianischen Hochkulturen haben einzigartige Schätze zurückgelassen, die es im Dschungel oder im Hochland Mexikos zu entdecken gibt.
Die Natur hat in diesem großen Land von den Tropen bis ins ewige Eis fast alles zu bieten und ist heute vielfach durch Nationalparks geschützt. Dazu ist das bunte Treiben der verschiedenen Kulturen und die beliebte Küche Mexikos ein Reiseerlebnis der feinsten Art und glücklicherweise hat die politische Entwicklung in den letzten Jahren Mexiko in eine friedliche Epoche geführt.


Beim Abtauchen und Aufschmelzen der pazifischen Ozeanplatten unter die nordamerikanische Festlandplatte hat sich unterschiedlichster Vulkanismus ausgebildet. In Nordmexiko ist die Baja California eine Vulkanzone. Südlich der gleichnamigen Halbinsel haben sich durch Brüche in der ozeanischen Pazifikplatte Vulkaninseln durch submarine Ausbrüche gebildet Dann reihen sich einige aktive Vulkane entlang des sogenannten transmexikanischen Vulkangürtels. Er erstreckt sich von der Küste des Pazifiks bis zum Golf von Mexiko auf der geographischen Höhe von Mexico City. Östlich der Landenge des Tehuantepec befindet sich schließlich der isolierte Vulkan El Chichonal und der Tacana
Auch in der vorkolonialen Epoche der Mayas, Olmeken und anderen indianischen Kulturen haben große Vulkanausbrüche in dicht besiedelten Gegenden viele Opfer gefordert. Diese Gefahr hat sich bis heute durch den enormen Bevölkerungszuwachs verstärkt. Den ”heißen Hauch” des Vulkans Popocatepetl (Popo) haben auch die über 10 Millionen Menschen im Großraum Mexico Citys in den letzten Jahren öfter gespürt.


Transmexikanischer Vulkangürtel

Nahe des Pazifiks liegt der Vulkan Ceboruco, der sich bis 1875 von seiner zerstörerischen Seite zeigte und von dem angenommen wird, dass er 950 n.C. einen gewaltigen Ausbruch hatte. Wie bei anderen großen Ausbrüchen dieser Region ist bis heute der Einfluß auf die zu dieser Zeit dort lebenden Hochkulturen nicht bekannt. Den teilweise riesigen Pyramiden, Tempelbauten und Stätten haben unzählige Erdbeben und Kriege allerdings weitaus größeren Schaden zugefügt. Was erhalten ist, bleibt für den Besucher dennoch ein unvergesslicher Anblick.
Südöstlich des Ceboruco befindet sich der über 4000 Meter hohe und schwer zugängliche Colima Vulkankomplex in einem bezaubernden Gebirgs-Nationalpark. Bis heute fordert er bei seinen unzähligen Eruptionen immer wieder Menschenleben. Anders ist die Geschichte der nicht weit entfernten Vulkane Jorullo und Paricutin. Hier konnte man Zeuge von der Entstehung eines neuen Vulkans werden. Im Fall Paricutin riss am 20 Februar 1943 die Erde auf und innerhalb von neun Jahren entstand ein 457 m hoher Vulkankegel. Zwei Dörfer verschwanden unter mehr als eine Milliarde Kubikmeter Lava, die bis heute noch dampft.
Wie beim Jocotitlan liegt die letzte Aktivität des 85 v.C. ausgebrochenen Xittli länger zurück. Aber beim Xittli kann die Vergesslichkeit der Menschen über seine Aktivität tragisch werden, denn auf der jungen Lava sind Vororte von Mexico City gebaut, ja sogar die komplette Universität.
An klaren Tagen sieht man von der Metropole den mit einer weißen Gletscherkappe klassisch geformten Stratovulkan Popocatepetl. Aus seinem 5465 m hohen Krater wurden in den letzten Jahren verstärkt Aschen ausgestoßen und deshalb ist er für Besteigungen oftmals gesperrt. Aber von seiner, nur durch einen Sattel getrennten Nachbarin, der Iztaccihuatl, ist der Ausblick von der Zone des ewigen Eises in subtropischen Breiten genauso beeindruckend und ein Hochgenuss für jeden Trekkingfeund. Von diesen Vulkanspitzen erblickt man bereits den seit 1687 ruhenden und höchsten aktiven Vulkan zwischen Alaska und Ecuador.
Es ist der mächtige Stratovulkan Pico Orizaba, der mit seiner vergletscherten Spitze nicht nur aufgrund seiner Höhe von 5700 Metern eine kleine bergsteigerische Herausforderung darstellt. Am Golf von Mexiko liegt der flache Schildvulkan San Martin in tropischer Hitze. Nach Eruptionen im 17. und 18. Jahrhundert hat sich vermutlich sein letzter Ausbruch 1932 ereignet. In seiner unmittelbaren Nähe befinden sich Spuren der Olmeken in Form von großen Kolossalköpfen aus Stein.

Popo Teotihuacán Popo
Bilder von Links: Popocatepetle mit einer typischen Eruptionswolke; Die Pyramiden (Mondpyramide) von Teotihuacán; Ascheausbruch am Popocatepetl
Colima Colima Paricutin
Bilder von Links: Colima mit eine Aschewolke; Colima; Von Lava verschüttete Kirche am Paricutin

El Chichonal: Der Schwefelvulkan

Nach einer Ruhepause von ungefähr 600 Jahren brach im Frühjahr 1982 der Vulkan El Chichonal aus. Die Eruptionen waren nicht übermäßig stark, doch hatten sie eine ungewöhnlich hohe Menge an Aschen und Gasen in die Atmosphäre geschleudert. Besonders groß war der Anteil an Schwefeldioxid, das durch die 25 km hohe Eruptionssäule bis in die Stratosphäre transportiert wurde.
Nach einer chemischen Umwandlung entstanden Schwefelsäureaerosole, die sich als Wolke wie ein schmales Band auf Äquatorhöhe rund um den Globus gelegt hatten. Durch die Abschirmung der Sonnenwärmestrahlung von diesen Aerosolen senkte sich die gesamte mittlere Globaltemperatur. Mit diesem Wissen steht man besonders ehrfürchtig in dem verbliebenen Vulkankrater zwischen Dampfschwaden, leuchtendgelben Schwefelablagerungen und einem giftgrünen See.
Im südlichen Teil Mexikos sind viele imposante Ruinenstätten der Mayas zu bewundern. Namen wie Palenque, Chichén Itzá, Uxmal und Bonampak sind bis in alle Welt bekannt. Der tropische Regenwald mit seiner vielfältigen Fauna und die Strände mit ihren vorgelagerten Korallenriffen stehen im abwechslungsreichen Kontrast zum mexikanischen Hochland und den Wüsten im Norden. Städte mit kolonialem Flair laden allerorts zum Verweilen und Ausprobieren der mexikanischen Küche ein.

Chichonal Monte Alban Palenque
Bilder von Links: Der grüne Säuresee des Chichonal; Zapotekische Ruinen von Monte Albán; Mayastätte Palenque

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