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VEI Ausrüstung


Eine auf jede Reise ausgelegte Liste der Reiseausrüstung von A-Z soll Euch beim Packen helfen und vermeiden, dass entscheidend wichtige Gegenstände (unter Priorität mit zwei !! versehen) für unser Vulkanabenteuer vergessen werden. Weitere wichtige Dinge (unter Priorität mit ! versehen) sind auch markiert und höchst empfohlen. Die verbleibenden Gegenstände sind Ermessenssache, die auf unseren Erfahrungen beruhen. Die ausführliche Liste erhaltet Ihr vor der Reise.
Im Einzelnen ist oftmals ein Schutzhelm erforderlich, der in jedem Bauhaus erhältlich ist. Eine Sturmhaube, nicht zuletzt als Wärmeschutz gegen den scharfen Wind auf den Vulkanspitzen, bekommt man in Motorradausrüstungsgeschäften für ein sehr kleines Geld. Ein Geldgürtel oder Brustbeutel dient der sicheren Aufbewahrung von Geld, Papieren und Flugtickets und ist immer sehr ratsam. Eine Taschenlampe versteht sich fast von selbst und der Tagesrucksack ist auf den Wanderungen (Trinkwasser, Pulli, Sonnencreme, usw.) unentbehrlich.
Wanderstöcke sind hilfreich und entlasten die Gelenke, während eine lange Regenjacke oder eben ein Poncho auch über den Tagesrucksack getragen werden kann.
Die Angaben von Gewicht und teilweise von Anschaffungspreisen sollen eine Orientierungshilfe sein. Falls es jemand nicht schafft, einige wichtige Dinge (!!) vor der Reise zu besorgen, dann ist das dann kein Problem, wenn derjenige mich einfach vor der Abreise informiert, damit ich Ersatz besorge, bzw. einpacke. Besonderheiten zu den Impfungen und Reisemedikamenten (Medikation) stehen hier am Seitenende.


Mögliche Sonderteile einer Ausrüstungsliste von A-Z!
ARTIKEL BESCHREIBUNG CA. GEWICHT
IN GRAMM
CA. KOSTEN
IN EURO
PRIORITÄT CHECK
Trekking-schuhe knöchelhoch 2000 150 !! x
Brandschutz-hemd knöchelhoch 2000 150 !! x
Trekking-hose Baumwolle 2000 150 !! x
Gasmaske Halbmaske 450 35 !! x
Helm Bauhelm 380 10 !! x
Handschuhe Leder 100 3 !! x
Wanderstöcke evtl. Skistöcke 470 40 ! x
Stirnlampe Halogen 250 30 !! x
Sturmhaube Feuer resistent 100 10 !! x

Auf dem linken Bild sind einige Sonderausrüstungsgegenstände abgebildet. So komplett, ist das natürlich nur selten erforderlich. Die Kopfhaube (Sturmhaube) ist aus Lomex(R)-Material (normalerweise für Rennfahrer). Die Jacke (Hemd) auch, wobei - wie bei dem roten Anzug - Baumwolle als feuerresistentes Material durchaus reicht.


komplette ausgerüstet

Gasmaske (Halbmaske)

Soll eine Gasmaske (Halbmaske reicht völlig) auf eine Reise aus Sicherheitsgründen mitgenommen werden, dann sollte diese auch die richtigen Gase filtern können, möglichst mit 5000ppm (Qualität 2). Das sind organische Gase (B=grauer Farbring)und Dämpfe inklusive Schwefeldioxid (E=gelber Farbring). Dazu ist ein Feinstaubfilter (P3)gut. Damit muss ein Code auf dem Filter mindestens BE2P3 enthalten mit grauem und gelben Farbringen. Erhältlich bei Engelbert und Strauss oder bei OBI.


Einkaufsmöglichkeiten:


Rockstore Das Outdoor Geschäft Rockstore in Wuppertal ist ein gutes Bespiel für Professionalität und Kundenservice. Als ehemaliger Wuppertaler, ist Christoph Weber dieser Einkaufsmöglichkeit (Partner) natürlich immer noch sehr eng verbunden.
Fernwegs Das Outdoor-Geschäft in Dresden mit allem was das "Outdoorherz" begehrt. Bei "Fernwegs" im Geschäft werden auch regelmäßig Vorträge präsentiert.
Engelbert und Strauss Der Fachausrüster für Berufskleidung, Arbeitsschutz und Industriebedarf hat unzählige Artikel in seinem Programm, die an Vulkanen gebraucht werden können, besonders robust sind und dazu auch noch günstig. Zum Beispiel Gasmaske, Helm und trekkingtaugliche Arbeitsschuhe.
Travellunch Fertige Gerichte und Nahrung kann bei manchen Touren aus Gewichtsgründen oder weil es sonst nichts anderes gibt sinnvoll sein. Diese "Power-Happen", bzw. Austronautennahrung, sind in der Regel leicht, klein und vom Nährgehalt ausgewogen - leider oftmals teuer. Eine gute Auswahl zu fairen Preisen hat Travellunch mit Vertrieb über das Internet.
NavKom Wie wichtig - ja gradezu unentbehrlich - ein Satelliten Telefon sein kann, haben wir bei unserer letzten Expedition in Äthiopien erfahren. Unser Partner für Sat.-Telefone (Miete oder Kauf mit spitzen Preis/Leistung) ist NavKom.
Globetrotter Globetrotter Ausrüstung und Katalog sind sicher den meisten bekannt. Das umfangreiche und gut sortierte Sortiment an Outdoor Dingen macht den Einkauf von zu Hause bequem und einfach.

Erste Hilfe Ausbildung bei der Outdoorschule Süd:


Besonders wertvoll kann die "Erste Hilfe" im Gelände, bzw. überall sein. Die Outdoorschule Süd in Freiburg hat sich auf die "Erste Hilfe Outdoor" spezialisiert. Ein 40-stündiges Seminar unter realistischen Bedingungen wird mehrfach jährlich angeboten und ist, neben höchster Professionalität, mit den sehr netten Ausbildern auch noch ein 4-tägiges Outdoorvergnügen.

Mehr dazu unter: "www.outdoorschule-sued.de" !

Imfungen, Reisemedikamente und Medikation:


Impfschutz

Ein Impfschutz gegen Gelbfieber ist je nach Reiseland vorgeschrieben. Teilweise auch nur dann, wenn man sich eine bestimmte Zeit vor der Einreise in einem infizierten Gebiet aufgehalten hat. Klar ist, Gelbfieber ist lebensgefährlich. Impfschutz gegen, Hepatitis A, Tetanus, Meningitis und Polio sollte jeder haben, gut ist auch Impfschutz gegen Typhus und u.U. Rabivac (Tollwut). Die Cholera ist epidemisch und als Impfprophylaxe nicht sonderlich wirkungsvoll. Da gilt es, die aktuelle Gefährdung zu überprüfen. Malaria ist ein zu umfangreiches Thema um es hier zu erklären.
Impfschutz und Impfpflichten für ein Reiseland sind bitte ausdrücklich selbst zu überprüfen und mit seinem Hausarzt abzuklären!!


Medikamente/Sanitätszeug

Es muss nicht jeder Unmengen von Medikamenten, Verbandsstoffen, Pflastern und Einweghandschuhen mitschleppen. Schließlich wollen wir im Reiseland kein Lazarett aufbauen, sondern nur die nötigste Erste Hilfe und Grundversorgung als Team sicher stellen. Da kann dann jeder jedem aushelfen, bzw. Vieles ist ersatzweise in der Apotheke um die Ecke erhältlich. Folgend unsere Vorschläge für den Individualisten: Zwei Verbandspäckchen, ein Druckverband, 2 Wundkompressen, ein Verbandtuch (600x800), ein Dreieckstuch, 20cm Wundschnellverband (Pflaster), Balsenpflaster (Compeed ®), 2 Paar Einweghandschuhe, 5 Alkoholtupfer, Wunddesinfektionsmittel (Betaisodona®), Insektenstift (Fenistil), Sonnencreme, Lippenschutz, Schmerzmittel (Paracetamol), Breitbandantibiotika

Euer Reiseleiter Christoph führt normalerweise neben den oben aufgeführten Mediakmenten und Verbandstoffen je nach Reise des Weiteren mit: Fieberthermometer, Pinzette, Schere, Rettungsfolie, Wundnahtsreifen, Tape, elastische Binde, Giftabsauger, Spritzen und Infusionsbesteck.
Dazu eine der Reise entsprechend mehr oder minder aufwendige Reiseapotheke mit den besonderen Notfallmedikamente: Atropinsulfat, Anaphylaktikum, Antibiotika, schweres Schmerzmittel (Tramadolor, Ibuprofen), Durchfallstopper (Lopedium), Kohletabletten. Natürlich sind die Angaben im Einzelnen hier ohne Gewähr zu verstehen. Eine Liste der Medikamente wird Euch ggf. zu einer Reise zugesandt (insbesondere bei Expeditionen), die Ihr bitte mit Eurem Arzt besprecht und dann von diesem schriftlich bestätigen (absegnen) lasst. WARUM? Nun, bezüglich der Medikamentenverabreichung gibt es leider eine rechtliche Grundlage, die folgend unter "Medikation" beschrieben wird!


Probleme der Medikation (humoristisch betrachtet!)

Die Verabreichung jeglicher Art von Medikamenten (auch z.B. eine Asperintablette) von Nichtärzten an Dritte ist gesetzlich verboten. Sollte nämlich ein Dritter allergisch, auf z.B. Asperin, reagieren und in dessen Folge an einem Allergieschock sterben, dann ist der Verabreichende für den Tod des Dritten verantwortlich, also der fahrlässigen Tötung, bzw. wegen Körperverletzung juristisch zu belangen. Ob es bei der Verabreichung um eine verzweifelte letztmögliche lebensrettende Maßnahme auf einem 5000 m hohen Vulkan im hintersten Tansania handelt, bzw. der Dritte an einer primären Krankheitsursache ("tödlicher Kopfschmerz") ohne Medikamentenverabreichung in jedem Fall gestorben wäre, ist dabei unerheblich. Es bleibt die Regel: Kein Arzt = keine medikamentösen Experimente (eh, schade, schade). Nochmals unmissverständlich, dieses gilt für jeden nicht ärztlichen Ersthelfer am Unfallort, bzw. Nichtapotheker. Tja, in Deutschland ist eben alles in der "richtigen Verhältnismäßigkeit" für den mündigen Bürger prima geregelt. Ausgenommen ist die Verabreichung von Medikamenten (laut Liste) an Dritte (an Euch von mir), die der Dritte durch seinen Arzt hat überprüfen und als genehm bestätigen lassen. Wenn mir das schriftlich vorliegt, dann darf ich versuchen Euch im Härtefall zu retten.

In diesem Zusammenhang wurde darüber hinaus, nach einem gerichtlichen Urteil vom 01. April 2000 (§ 00 Würgerliches Gesetzbuch), den Reiseveranstaltern untersagt, auf Reisen in das Afterikanische Valley WC-Papier an die Teilnehmer auszuteilen, da es zu gesundheitsgefährdenden Fehlhandhabungen kommen kann. In einem Präzedenzfall hatte ein Amerikaner erfolgreich gegen einen Veranstalter geklagt, der am Kilimanjaro "Hakkle Feucht" ausgeteilt hatte. Der Klagende hatte sich mit diesem Feuchtpapier bei einer Temperatur von Minus 10 °C den After zugefroren und litt infolgedessen tagelang unter Verstopfung. Der unterlassene Hinweis des Veranstalters auf diese extreme Gefährdung gab der Klage für eine Entschädigung (Schmerzensgeld) in Höhe von 30.718 US Dollar recht. Über den mangelnden Warnhinweis auf dem potentiell gefährlichen Feuchtpapier wird in dritter Instanz noch verhandelt.


Die Berichtigung von Irrtümern und Schreibfehlern auf der gesamten Homepage bleibt vorbehalten!
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